Starkregen – der Gefährdungspegel steigt

Starkregen können zu massiven Überflutungen führen, die besonders in Siedlungsgebieten immense Sach- und Personenschäden anrichten. In der Emscher-Lippe-Region treten sie bereits heute drei bis viermal im Jahr auf. Zwar sind diese Wetterereignisse nur auf einige Quadratkilometer begrenzt, aber dort, wo sie niedergehen, sind sie oft verheerend. So haben sie zum Beispiel 2008 im Raum Dortmund zu Sachschäden im Wert von 17 Mio. € geführt und bei dem Unwetter in Münster am 28. Juli 2014 alleine an städtischen Gebäuden Schäden von rund sechs Mio. € verursacht. Im Zuge des Klimawandels werden Häufigkeit und Intensität von Starkregenereignissen deutlich zunehmen. Höchste Zeit also, auf allen Ebenen umfassende Vorsorgemaßnahmen gegen die Folgen von Starkregen zu ergreifen. Genau dazu soll diese Initiative beitragen: Dass wir uns gemeinsam „Stark gegen die Folgen von Starkregen“ machen.

Der LIPPEVERBAND

Der LIPPEVERBAND ist der Wasserwirtschaftsverband für die mittlere und untere Lippe. 1926 von Kommunen, Wirtschaft und Bergbau gegründet, verfolgt er vordringlich das Ziel, auf Basis einer funktionierenden Wasserwirtschaft wieder lebendige, artenreiche Flusslandschaften im Einzugsgebiet der Lippe entstehen zu lassen.
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Future Cities

"Future Cities - Städtenetzwerke stellen sich dem Klimawandel"
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Unna macht sich „Stark gegen Starkregen“

Der Auftakt der Kampagne „Stark gegen Starkregen“ fand am 4. September 2014 in Unna statt.
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Fragen und Antworten

Frage: Würden größere Kanäle das Starkregenproblem lösen?
Antwort: Nur zu einem geringen Teil. Denn die Abflüsse von Dächern und Straßen sind schon überlastet, bevor die Wassermassen den Kanal erreichen. Darüber hinaus fließt jeder noch so große Kanal in ein Gewässer, das dann womöglich tiefer liegende Orte überfluten würde. Außerdem stünde die flächendeckende Vergrößerung in keinem wirtschaftlichen und nachhaltigen Verhältnis zu den 6 örtlich begrenzten Starkregenereignissen im Jahr.
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Das kann der Bürger tun

Regenwasserversickerung

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Erhöhungen / Rampen

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Das können die Kommunen tun

Flächenentsiegelung

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Retentionsraum

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